“Er ist dann mal weg”
Friday, March 14th, 2008Udo Vetter berichtet über einen Bekannten, der nach Asien auswandert.
Udo Vetter berichtet über einen Bekannten, der nach Asien auswandert.
Telepolis hat in einem Artikel zusammengefasst, wie es in Zukunft um Australien steht:
Bis 2030, so die Schätzung, wird die Temperatur durchschnittlich um 1 Grad Celsius ansteigen, was sich nicht mehr verhindern lässt. Je nach dem Ausmaß der Treibhausgasemissionen wird die Temperatur, falls die Emissionen gering sind, bis 2070 zwischen 1 und 2,5 Grad steigen, falls sie hoch sind und nicht reduziert werden, kann die durchschnittliche Temperatur auch bis zu 5 Grad wärmer sein als heute.
Und:
So müsse man bis 2030 damit rechnen, dass es 20 Prozent mehr Trockenmonate gibt, bis 2070 könne dies für Ostaustralien auf 40 Prozent und für den Südwesten bis 80 Prozent ansteigen, wenn weiterhin dieselbe Menge an Treibhausgasen wie jetzt in die Atmosphäre gelange. In weiten Teilen des Landes werden die Niederschlagsmengen zurückgehen. Mit zunehmender Trockenheit sollen die Niederschläge heftiger werden.
Wer überlegt, anch Australien auszuwandern, sollte sich also gut überlegen in wie weit ihm diese Szenarien eventuell die Zukunft vermiesen könnten. Dass es die von Menschen verursachte Klima-”Katastrophe” gibt sollte inzwischen unbestritten sein, aber nicht jede Profgnose muss zwangsweise richtig sein. Trotzdem sollte man solche Fragen generell in die Entscheidung einfliessen lassen.
Aufgrund der jüngsten Ereignisse in meinem Privatleben kristallisiert sich ein Ziel für mich heraus: Ostasien. Details folgen.
Japan wird am 20.11.2007 damit beginnen, die biometrischen Daten (Passfoto, Fingerabdrücke) aller Ausländer zu erfassen. Dies beinhaltet sowohl Touristen, als auch ausländische Einwohner Japans. Begründet wird die Maßnahme mit dem Abwehren der terroristischen Gefahr. Womit auch sonst?
Dies trifft mich persönlich sehr stark, da Japan aufgrund persönlicher Beziehungen durchaus auf der Auswahlliste steht.
Wer Japan aus den Augen eines Ausländers - in diesem speziellen Fall eines Amerikaners - erleben möchte, dem sei der Josh in Japan Podcast ans Herz gelegt. Es werden keine neuen Folgen mehr veröffentlicht, da Josh inzwischen in Florida lebt. Der Podcast ist dennoch hilfreich für jeden der erwägt ins Land der aufgehenden Sonne zu ziehen.
China is eine Diktatur. Das wissen wir alle. Aber sie disqualifizieren sich gerade auf schreckliche Art und Weise. Und das Schlimste ist, dass es genau das ist was ich auch für Deutschland erwarte. Ich hatte vorhin noch am Telefon gescherzt, dass ich mir China angucke “damit ich weiss wie es hier in fünf Jahren aussieht”.
Das war, bevor ich diesen Artikel gelesen habe.
Auszug? Bitte:
SHENZHEN, China– At least 20,000 police surveillance cameras are being installed along streets here in southern China and will soon be guided by sophisticated computer software from an American-financed company to recognize automatically the faces of police suspects and detect unusual activity.
Starting this month in a port neighborhood and then spreading across Shenzhen, a city of 12.4 million people, residency cards fitted with powerful computer chips programmed by the same company will be issued to most citizens.
Data on the chip will include not just the citizen’s name and address but also work history, educational background, religion, ethnicity, police record, medical insurance status and landlord’s phone number. Even personal reproductive history will be included, for enforcement of China’s controversial “one child” policy. Plans are being studied to add credit histories, subway travel payments and small purchases charged to the card.
Also: Nicht, dass ich es wirklich in Erwägung gezogen hätte, aber China fällt damit als Ziel für Auswanderung definitiv auch weg.